Kommunikation mit Patienten und deren Kindern: Gespräche über Sterben, Tod und Trauer
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Die Angst, das eigene Leben oder das eines geliebten Angehörigen zu verlieren, begleitet Menschen in wechselnder Intensität je nach aktueller Lebenssituation und -erfahrung. Ärztinnen und Ärzte sind davon in besonderem Maße betroffen, weil noch die Sorge um das Leben der Patienten hinzukommt. Eigene Betroffenheit von Todesängsten beeinflusst das ärztliche Handeln und das Gespräch mit Patienten. Sie verhindert möglicherweise ein emotional offenes Gespräch über das Thema. Zudem stellt sich die Frage, wann Ärzte bei eigener schwerer Erkrankung oder nach Verlust eines nahen Angehörigen emotional arbeitsfähig sind.