Verständigung








Geflüchtete behandeln: Deutsch-Ukrainische Vokabelhilfe für Praxen veröffentlicht

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|Lesezeit: 1 Min
Das Glossar soll Arzt-Patieten-Gespräche erleichtern.

Um die Verständigung mit ukrainischen Patienten zu erleichtern, hat der Bayerische Hausärzteverband eine Vokabelhilfe für Ärzte veröffentlicht. Sie dürfte für viele Fachgruppen nützlich sein.

Die Bereitschaft der Niedergelassenen, Geflüchtete aus der Ukraine zu behandeln, ist groß. Je nachdem, wie es um die Sprachkenntnisse des Teams und der jeweiligen Patienten steht, könnte die Verständigung dabei auch mal etwas umständlicher werden. Für solche Situationen hat der Bayerische Hausärzteverband ein deutsch-ukrainisches Glossar mit Sätzen aus dem Praxisalltag veröffentlicht. Es wurde von den Drs. Claudia und Harald Wegener zu Verfügung gestellt. Von der Begrüßung über  die Anamnese bis hin zur Verordnung finden sich darin hilfreiche Formulierungen. Auch an pädiatrische, neurologische, gynäkologische und urologische Fragen ist gedacht.

In Bayern hat die Staatsregierung zudem ein Hilfetelefon eingerichtet. Es soll eine Anlaufstelle sein für Geflüchtete die Hilfe benötigen oder für Personen, die Hilfe anbieten wollen. Die Mitarbeiter sprechen neben Deutsch und Englisch auch Russisch und Ukrainisch. Wenn bei der ärztlichen Behandlung Übersetzungsbedarf besteht, kann die Nummer ebenfalls gewählt werden: 089 544 97 199. Die Telefone sind montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr besetzt, samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr. Zudem gibt es eine Mailadresse: Ukraine-hotline@freie-wohlfahrtspflege-bayern.de

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Hausärzteverbands

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