Telefonische Erreichbarkeit: „Bitte bleiben Sie in der Leitung“
Patienten kennen die Situation: Die Praxis ist telefonisch einfach nicht erreichbar. Ein Berater erklärt, was Praxisteams tun können, um diese Situation zu verbessern.
Seit vier Stunden versucht Frau Krüger, ihren Hausarzt zu erreichen. Ihr Kind hat hohes Fieber und sie weiß nicht weiter. Am liebsten würde sie dem Kind den Gang in die Praxis ersparen. Doch hört sie weiterhin wieder nur das Besetztzeichen am andere Ende der Leitung, wird sie wohl um einen persönlichen und unangemeldeten Besuch in der Praxis nicht herumkommen.
In so einer Situation finden sich viele Patienten in Deutschland wieder. Werner Lamers von Lamers Praxisberatung weiß, wo‘s hapert: „Wenn die Telefonleitungen ständig besetzt sind, kommen die Patienten einfach so in die Praxis. Es entstehen Hektik und verstopfte Wartezimmer.“
Der Experte gibt Tipps, wie Sie dies vermeiden können:
Die Warteschleife:
Der Rückrufservice:
Das Callcenter:
Online-Terminmanagement:
Prämie für gute Erreichbarkeit
In Sachsen können Ärzte, die für ihre Patienten telefonisch gut erreichbar sind, an einem von der KV initiierten „Erreichbarkeitsmodell“ teilnehmen. Für den zusätzlichen organisatorischen Aufwand in der Praxis kann pro Quartal eine Aufwandspauschale von bis zu 750 Euro ausgezahlt werden. Geprüft wird die Erreichbarkeit durch Testanrufe. Aktuell nehmen laut KV insgesamt 1500 sächsische Praxen teil, das entspricht einem Anteil von ca. 25 %.Bei Google bevorzugen
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