Der Patient mit unipolarer Depression: Diagnostik und Therapieoptionen in der hausärztlichen Praxis
Diese CME-zertifizierte Fortbildung gibt einen Überblick über Diagnostik und medikamentöse Therapie der leichten und mittelschweren unipolaren Depression.
In Deutschland erreicht die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage wegen psychischer Erkrankungen immer neue Höchststände. Der deutlichste Anstieg ist bei jungen Menschen unter 30 Jahren zu verzeichnen. Vor allem bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Gesundheitswesen tätig sind, werden die meisten Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen dokumentiert. Die Gründe für diese Entwicklung werden kontrovers diskutiert.
Für die Diagnose der Depression haben sich bei der ICD-Codierung mit dem Wechsel von ICD10 auf ICD11 einige Änderungen ergeben, die in dieser Fortbildung dargestellt werden. Aufgrund des Mangels an Psychotherapieplätzen in Deutschland können auch digitale Gesundheitsanwendungen eingesetzt werden, um die Versorgungslücke zu schließen oder zumindest Wartezeiten zu überbrücken. Neben der Psychotherapie können zur Behandlung einer Depression sowohl verschiedene synthetische Substanzen als auch pflanzliche Präparate eingesetzt werden. Die nationale VersorgungsLeitlinie zur Unipolaren Depression empfiehlt Johanniskrautextrakt neben synthetischen Antidepressiva bei leichten oder mittelgradigen depressiven Episoden als Behandlungsoption für die Initialtherapie. Zum Einsatz bei mittelschweren Depressionen (ICD-10 F32.1 und F33.1) sollen laut Leitlinie aber nur Johanniskrautpräparate kommen, die als Arzneimittel für diesen Indikationsbereich zugelassen sind. Diese sind verschreibungspflichtig und GKV-erstattungsfähig.
Dr. Martin Fedder ist Arzt und Medizinjournalist und moderiert diese Fortbildung mit Prof. Hans-Peter Volz, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie, psychosomatische Medizin und Neurologie aus Würzburg und Prof. Jens Kuhn, Chefarzt und ärztlicher Direktor der Alexianer Klinik in Köln. Beide Experten präsentieren und diskutieren anhand eines Patientenfalls aktuelle Aspekte zur Diagnostik und Differenzialtherapie der unipolaren Depression, die für die hausärztliche Praxis relevant sind.
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