Mehr als nur ein Symptom: Erektile Dysfunktion als Teil der kardiologischen Nachsorge
Diese CME-zertifizierte Fortbildung beschreibt Ätiologie, Diagnostik und Therapieoptionen der erektilen Dysfunktion.
Die erektile Dysfunktion (ED) sollte als klinisch bedeutsamer Marker für kardiovaskuläre Erkrankungen ein integraler Bestandteil der kardiologischen Nachsorge betrachtet werden. Allerdings zeigen Umfragen unter Betroffenen mit Herzkreislauf-Erkrankungen, dass Themen wie ED oder die erlaubte kardiovaskuläre Belastung durch sexuelle Aktivitäten im Anschluss an ein kardiovaskuläres Ereignis meistens nicht im Gespräch mit dem behandelnden Arzt angesprochen werden. Die ED ist häufig: jeder fünfte Mann leitet unter Erektionsstörungen oder hat darunter gelitten.
Die Diagnose einer ED als frühes Warnsignal für eine endotheliale Dysfunktion kann durch Anamnese, körperliche Untersuchung, standardisierte Fragebögen, laborchemische Risikoevaluation einschließlich Hormonstatus und Gefäßdiagnostik gestellt werden. Zusätzlich zur Basistherapie mit PDE-5-Inhibitoren wird eine gute Einstellung von Stoffwechselerkrankungen und die Modifikation des Lebensstils mit dem Ziel eines normalen Körpergewichts, gesunder Ernährung, Rauchstopp, regelmäßiger körperlicher Aktivität und ein gutes Stressmanagement empfohlen.
Dr. Martin Fedder ist Arzt und Medizinjournalist und moderiert diese Fortbildung mit Prof. Dr. Bernhard Schwaab, Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Kardiologie aus Timmendorfer Strand und Priv.-Doz. Dr. Tobias Jäger, Facharzt für Urologie aus Essen. Prof. Schwaab ist Chefarzt der Curschmann Klinik in Timmendorfer Strand und Dr. Jäger arbeitet in einer urologischen Gemeinschaftspraxis. Beide Experten präsentieren und diskutieren Ätiologie, Diagnostik und medikamentöse Therapieoptionen, gehen aber auch ausführlich auf den Stellenwert des Lebensstils bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion ein.
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