Studie

Ursachen für Herzerkrankungen bei Dialysepatient:innen

Nierenarzt/Nierenärztin
|
Stand: 
|Lesezeit: 1 Min
Menschen mit CKD, die auf eine Dialyse angewiesen sind, haben ein stark erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Menschen mit CKD, die auf eine Dialyse angewiesen sind, haben ein stark erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Menschen mit CKD, die auf eine Dialyse angewiesen sind, haben ein stark erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bekannt ist, dass urämische Toxine sowie Elektrolytschwankungen dem Herzen schaden können. Bislang sind die genauen molekularen und zellulären Mechanismen, wie dies geschieht, jedoch nur unzureichend verstanden. Hier setzt eine neue klinisch-experimentelle Studie der Mediziner Dr. Thomas Körtl (Kardiologie) und PD Dr. Faeq Husain-Syed (Nephrologie) an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) an, die in enger Zusammenarbeit mit dem PHV-Dialysezentrum am Universitätsklinikum Gießen durchgeführt wird.

Direkt vor und nach einer regulären Dialysesitzung wird Blut von Patient:innen des Dialysezentrums gewonnen. Dies wird für Laboruntersuchungen an menschlichem Herzmuskelgewebe und gezüchteten Herzzellen genutzt. Die Forschenden untersuchen, wie sich das Patientenserum auf die Kontraktilität des Herzens, den Zellstoffwechsel (wie den Natrium- und Kalziumhaushalt) sowie die elektrische Aktivität der Herzzellen auswirkt. Ziel ist es, die pathophysiologischen Prozesse des kardiorenalen Syndroms im Detail zu entschlüsseln. Langfristig soll dieses Wissen dazu beitragen, die kardiovaskuläre Sterblichkeit bei Dialysepatientinnen und -patienten zu senken und neue, gezielte Therapien zu entwickeln.

Quelle: Pressemitteilung der Justus-Liebig-Universität Gießen vom 3.9.26

Bei Google bevorzugen

Sie möchten bei der Suche nach aktuellen Entwicklungen häufiger unsere Beiträge sehen? Dann fügen Sie uns jetzt zu Ihren bevorzugten Quellen hinzu.

Als bevorzugte Quelle auswählen
Wie funktioniert das? Häufige Fragen: Hier erfahren Sie mehr