Panta rhei

Neue Entwicklungen in Nephrologie

Nierenarzt/Nierenärztin
|Erschienen am: 
|Lesezeit: 11 Min
Mit neuen Medikamenten wird der Blutdruck immer besser kontollierbar.

Von HIF-Stabilisatoren bis zur Fischölkapsel: Prof. Dr. Jan Galle präsentierte beim 50. nephrologischen Seminar 2026 in Heidelberg aktuelle Leitlinien, neue Studien und Überraschendes.

Inhaltsverzeichnis

Seit 2024/25 ist bei der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) die Rede von einer „Zeitenwende in der Nephrologie“ als Symbol für das „Gefühl eines Aufbruchs“, nachdem es lange Zeit kaum substanzielle Fortschritte in Diagnostik und Therapie bei chronischen Nierenkrankheiten (CKD) und in der Dialyse gab. Seit einigen Jahren sei die Nephrologie jedoch erfreulicherweise „wieder stark in Bewegung geraten“: Neue Therapieoptionen, Fortschritte beim Verständnis der Krankheitsentstehung und der Diagnostik haben dazu beigetragen, dass das Fachgebiet sich verändert hat − weg von allgemeinen Empfehlungen hin zu konkret und gezielt wirksamen Therapiekonzepten, konstatiert die DGfN. Mittlerweile ist die Nephrologie auch für andere Fachgebiete wie die Kardiologie, die Diabetologie oder auch die Intensivmedizin sichtbarer geworden. Ausdruck dessen sind u. a. eine Vielzahl an Studien mit CKD-Patient:innen (die bislang häufig ausgeschlossen waren) und die aktive Mitarbeit an interdisziplinär ausgerichteten Leitlinien. Prof. Dr. Jan Galle, Lüdenscheid, erläuterte die wichtigsten Studien von 2025/26 zur CKD-Therapie und fasste die Top News aus drei aktuellen Leitlinien zusammen:

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Quelle: Vortrag Prof. Dr. Jan Galle „Was gab’s noch? Studien-Update 2025/26“

Literatur

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