Von der Einzelentscheidung zur selbstverständlichen Empfehlung
Von der Einzelentscheidung zur selbstverständlichen Empfehlung
Mit zunehmendem Alter bildet die Haut bis zu 75% weniger Vitamin D. Deshalb gehören niedrige Vitamin-D-Spiegel bei Älteren zu den häufigen Beobachtungen – insbesondere dann, wenn sie nur wenig Zeit im Freien verbringen.¹ Dabei spielt Vitamin D eine wichtige Rolle für die Muskel- und Knochengesundheit sowie für die Immunfunktion.2
Präventions- und Check-up-Termine bieten deshalb eine gute Gelegenheit, Patient:innen für eine adäquate Vitamin-D-Versorgung zu sensibilisieren. Mit Beginn der Grippeschutzimpfsaison ergeben sich zusätzliche Kontakte, die genutzt werden können, um das Thema in der Praxis anzusprechen.
Unterversorgung häufiger als angenommen
Dass hier weiter Aufklärungsbedarf besteht, zeigen aktuelle Daten: Insgesamt weisen 56 % der Erwachsenen in Deutschland eine Vitamin-D-Unterversorgung auf – definiert als 25(OH)D-Konzentration von weniger als 50 nmol/l.3 Selbst im Sommer erreichen rund 34 % der Erwachsenen diesen Wert nicht.4 Besonders betroffen sind neben älteren Menschen und jenen mit geringer Sonnenexposition auch Menschen mit dunkler Hautfarbe und erhöhtem BMI.3
Was ist der optimale Vitamin-D-Spiegel?
Eine tägliche Dosis von 2.000 I.E. Vitamin D unterstützt eine kontinuierliche Versorgung des menschlichen Körpers: In einer Auswertung erreichten mehr als 99 % der Erwachsenen 25(OH)D-Werte von mindestens 50 nmol/l, mehr als 90 % Werte von mindestens 75 nmol/l.5 Für eine langfristige Supplementierung spielt die Adhärenz eine entscheidende Rolle. Etablierte Einnahmeroutinen können dabei helfen, die regelmäßige Anwendung im Alltag zu unterstützen.
1. Bischoff-Ferrari HA. Internist 2020; 61:535–540. https://doi.org/10.1007/s00108-020-00803-2.
2. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen, zu einer normalen Muskelfunktion und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
3. Pludowski P, et al. Nutrients. 2023;15(3):695. https://doi.org/10.3390/nu16030391.
4. Rabenberg M, Mensink GBM J Health Monit. 2016;1(2):36–42. https://doi.org/10.17886/RKI-GBE-2016-042.
5. Pludowski P, et al. Nutrients. 2024;16(3):391. https://doi.org/10.3390/nu16030391.
MAT-DE-VIGANTOL-26-000096
Mit zunehmendem Alter bildet die Haut bis zu 75% weniger Vitamin D. Deshalb gehören niedrige Vitamin-D-Spiegel bei Älteren zu den häufigen Beobachtungen – insbesondere dann, wenn sie nur wenig Zeit im Freien verbringen.¹ Dabei spielt Vitamin D eine wichtige Rolle für die Muskel- und Knochengesundheit sowie für die Immunfunktion.2
Präventions- und Check-up-Termine bieten deshalb eine gute Gelegenheit, Patient:innen für eine adäquate Vitamin-D-Versorgung zu sensibilisieren. Mit Beginn der Grippeschutzimpfsaison ergeben sich zusätzliche Kontakte, die genutzt werden können, um das Thema in der Praxis anzusprechen.
Unterversorgung häufiger als angenommen
Dass hier weiter Aufklärungsbedarf besteht, zeigen aktuelle Daten: Insgesamt weisen 56 % der Erwachsenen in Deutschland eine Vitamin-D-Unterversorgung auf – definiert als 25(OH)D-Konzentration von weniger als 50 nmol/l.3 Selbst im Sommer erreichen rund 34 % der Erwachsenen diesen Wert nicht.4 Besonders betroffen sind neben älteren Menschen und jenen mit geringer Sonnenexposition auch Menschen mit dunkler Hautfarbe und erhöhtem BMI.3
Was ist der optimale Vitamin-D-Spiegel?
Eine tägliche Dosis von 2.000 I.E. Vitamin D unterstützt eine kontinuierliche Versorgung des menschlichen Körpers: In einer Auswertung erreichten mehr als 99 % der Erwachsenen 25(OH)D-Werte von mindestens 50 nmol/l, mehr als 90 % Werte von mindestens 75 nmol/l.5 Für eine langfristige Supplementierung spielt die Adhärenz eine entscheidende Rolle. Etablierte Einnahmeroutinen können dabei helfen, die regelmäßige Anwendung im Alltag zu unterstützen.
1. Bischoff-Ferrari HA. Internist 2020; 61:535–540. https://doi.org/10.1007/s00108-020-00803-2.
2. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen, zu einer normalen Muskelfunktion und zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
3. Pludowski P, et al. Nutrients. 2023;15(3):695. https://doi.org/10.3390/nu16030391.
4. Rabenberg M, Mensink GBM J Health Monit. 2016;1(2):36–42. https://doi.org/10.17886/RKI-GBE-2016-042.
5. Pludowski P, et al. Nutrients. 2024;16(3):391. https://doi.org/10.3390/nu16030391.
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