Coronaimpfung: Immunsuppression bremst mRNA-Vakzine aus

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Nur 17 Prozent der Studienteilnehmenden bildeten nach der Impfung Antikörper. Nur 17 Prozent der Studienteilnehmenden bildeten nach der Impfung Antikörper. © thodonal – stock.adobe.com

Nach der ersten Dosis einer mRNA-Vakzine sind Immunsupprimierte nur schlecht vor SARS-CoV-2 geschützt. Der Impferfolg scheint auch davon abzuhängen, welchen der beiden Impfstoffe man wählt.

Die Studien mit den mRNA-­Impfstoffen gegen ­SARS-CoV-2 haben immundefiziente Menschen von vornherein von der Teilnahme ausgeschlossen. Aus gutem Grund: Bei dieser Personengruppe ist generell mit der schlechten Wirksamkeit der Vakzine zu rechnen.

Jetzt haben Wissenschaftler der Johns-Hopkins-Universität bei 436 Organtransplantierten untersucht, wie die humorale Immunantwort auf die erste Dosis der mRNA-Vakzine unter immunsuppressiver Medikation ausfällt. Im Mittel waren die Teilnehmer 56 Jahre alt, keiner von ihnen hatte zuvor eine PCR-bestätigte COVID-19-Diagnose erhalten. Die eine Hälfte wurde mit der Moderna-Vakzine (­mRNA-1273) immunisiert, die anderen bekamen den…

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