COVID-19: Immunsuppressiva müssen nicht unbedingt abgesetzt werden

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp/Dr. Susanne Gallus

Immuntherapie in der Pandemie – Behandlung bei asymptomatischem oder mildem Verlauf weiterführen. Immuntherapie in der Pandemie – Behandlung bei asymptomatischem oder mildem Verlauf weiterführen. © Web Buttons Inc – stock.adobe.com

Erhöht eine systemische Immunmodulation bei Patienten mit Psoriasis oder atopischer Dermatitis das Risiko für COVID-19? Im Normalfall wohl nicht. Daher raten Experten zur Weiterführung der Therapie. Auch bei einer akuten Infektion spricht die Datenlage nicht zwingend dagegen.

Die Spannweite einer SARS-CoV-2-Infektion reicht von asymptomatischem Weiterverbreitern der Viren bis hin zu tödlichen Verläufen nach wochenlangem Aufenthalt auf der Intensivstation. Klar, dass Patienten mit entzündlichen Hautkrankheiten, die systemisch therapiert werden, Angst haben oder zumindest verunsichert sind. Denn wenn durch die Therapie das Immunsystem beeinflusst wird, scheint der Weg frei für das Virus. Aber stimmt das wirklich?

Experten gaben in einem Positionspapier nun eine erste Einschätzung ab. Allerdings stand man bei den Empfehlungen vor dem Problem, dass es noch keine auf Studiendaten basierenden Evidenzen direkt zu dieser Fragestellung gibt, betonen Professor Dr.…

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