Erst der Krebs – dann Diabetes Diabetes als Folge von Immuntherapien

Autor: DDG/Redaktion

Bis zu 40 % der mit Checkpoint-Inhibitoren behandelten Krebspatienten entwickeln endokrine Nebenwirkungen, darunter in seltenen Fällen den Autoimmundiabetes CIADM. Bis zu 40 % der mit Checkpoint-Inhibitoren behandelten Krebspatienten entwickeln endokrine Nebenwirkungen, darunter in seltenen Fällen den Autoimmundiabetes CIADM. © N Felix/peopleimages.com – stock.adobe.com

Die Behandlung von Menschen mit Krebs mit „Checkpoint-Inhibitoren“ kann verschiedene endokrine Nebenwirkungen mit sich bringen – u. a. eine Entzündung der Hirnanhangdrüse mit Ausfall lebenswichtiger Hormone oder den neuartigen, insulinpflichtigen Autoimmundiabetes CIADM.

Checkpoint-Inhibitoren haben die Krebsbehandlung revolutioniert. Sie aktivieren die Immunabwehr gegen Tumoren, sodass körpereigene Abwehrzellen wieder in die Lage versetzt werden, Krebszellen angreifen zu können. Eingesetzt werden sie u. a. bei schwarzem Hautkrebs und Nierenzellkrebs – mit oft beachtlichen Erfolgen, aber: Das aktivierte Immunsystem kann auch gesunde Zellen angreifen. „In bis zu 40 % der Fälle sind hormonbildende Organe wie Schilddrüse, Hirnanhangdrüse oder die Nebennieren betroffen“, wie Professor Dr. Andreas Fritsche, Past Präsident der DDG, erklärt. Besonders gefährlich sei eine selten auftretende Entzündung der Bauchspeicheldrüse, bei der insulinproduzierende Zellen…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.