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Kachexie Mehr Eisen, bitte!

Autor: Josef Gulden

Mit einer einfachen Eisen-Supplementierung könnte der muskulären Atrophie entgegengewirkt werden. Mit einer einfachen Eisen-Supplementierung könnte der muskulären Atrophie entgegengewirkt werden. © iStock/Pavel Muravev

Zahlreiche Krebspatient:innen leiden unter Kachexie, ein Syndrom, das durch eine massive muskuläre Atrophie gekennzeichnet ist. Italienische Forschende machen dafür nun einen Eisenmangel in den Mitochondrien der Muskelfasern verantwortlich. Bestätigt sich dies in größeren Studien, könnte man durch eine Supplementierung vorbeugen.

Kachexie ist ein Auszehrungssyndrom, unter dem zum Beispiel manche Patient:innen mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung oder chronischer Herzinsuffizienz leiden. Es betrifft aber vor allem etwa 80 % aller Personen mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen und ist in erster Linie durch eine massive muskuläre Atrophie gekennzeichnet. Das Syndrom geht mit einer erheblichen Einschränkung von Lebensqualität und Überlebens­dauer einher. 

Viele Krebsbetroffene haben zudem einen Eisenmangel, der zahlreiche wichtige Prozesse beeinträchtigt. Dazu zählen etwa Sauerstoffversorgung, DNA-Synthese, Redox-Homöostase und Energiemetabolismus. Die Mitochondrien – für die Funktion der Skelettmuskulatur…

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