Myokardinfarkt: Gedeckte Ventrikelruptur mit Aneurysmabildung erfordert rasches Eingreifen

Autor: Maria Weiß

Selten, aber für bis zu 30 % aller infarktbedingten Todesfälle verantwortlich: akute linksventrikuläre Einrisse. Selten, aber für bis zu 30 % aller infarktbedingten Todesfälle verantwortlich: akute linksventrikuläre Einrisse. © Hauschild EJ et al. Hamburger Ärzteblatt 2021; 75: 32-33 © Hamburger Ärzteverlag, Hamburg

Was mit einem „Standard-Symptom“ begann, endete in einer notfallmäßigen Herz-OP. Der Fall eines Patienten zeigt, welche Folgen ein Myokardinfarkt haben kann und wie wichtig eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist.

Ein 57-jähriger Mann stellt sich beim niedergelassenen Kardio­logen mit einer intermittierenden Angina-pectoris-Symptomatik vor. Die Beschwerden seien vor drei Wochen erstmals nachts aufgetreten und hätten sich seitdem verstärkt. Außerdem berichtet der Patient von einer außergewöhnlichen körperlichen Schwäche. Das EKG weist bei einem Ruhepuls von 115 Schlägen pro Minute auf einen durchgemachten Herzinfarkt hin. Die transthorakale Echokardiographie ergibt schließlich den Verdacht auf eine Myokardruptur. Eine lebensbedrohliche Situation!

Es folgt eine notfallmäßige Krankenhauseinweisung. In der Klinik bestätigt sich laborchemisch der Verdacht auf einen stattgehabten Infarkt, berichten Dr.…

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