Kardiologie

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Diagnostik, Therapie und Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen

Kaum ein Fachbereich begleitet Ärztinnen und Ärzte so kontinuierlich durch den Praxisalltag wie die Kardiologie. Ob arterielle Hypertonie, koronare Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz – kardiovaskuläre Erkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen und fordern eine fundierte Diagnostik sowie eine individuell abgestimmte Therapie. Das Spektrum in der Praxis reicht von der Diagnose struktureller Herzerkrankungen (Klappenvitien) über die Erstversorgung eines akuten Myokardinfarktes bis hin zur Therapie von Vorhofflimmern oder hypertropher Kardiomyopathie.


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MarktUpdate

Neue Evidenz unterstreicht differenzierten Erstlinien-Einsatz langwirksamer Nitrate beim epikardialen Spasmus

Neue Erkenntnisse zur Angina pectoris ohne obstruktive koronare Gefäßerkrankung (ANOCA) verändern das Krankheitsverständnis und das therapeutische Vorgehen grundlegend. Eine im November 2025 im European Heart Journal veröffentlichte multizentrische Studie zeigte erstmals systematisch, dass sich hinter ANOCA acht klar unterscheidbare Endotypen verbergen. Besonders bedeutsam: Rund ein Viertel aller Störungen ist vasospastischer Natur – das unterstreicht die klinische Relevanz dieser Patientengruppe. Für jeden Endotyp wurden auf der Basis eines Delphi-Konsensusverfahrens endotypspezifische Therapieempfehlungen definiert. Dies ermöglicht eine gezielte, mechanismenbasierte Therapie – mit unmittelbaren Auswirkungen auf den Einsatz langwirksamer Nitrate, wie z. B. PETN (Pentaerythrityltetranitrat, Wirkstoff von Pentalong®).  Mit der neuen Evidenz wird ihr gezielter Einsatz differenzierter eingeordnet und neu positioniert – erstmalig empfohlen in der Erstlinie beim epikardialen Spasmus und klarer Rolle in der Zweitlinie beim mikrovaskulären Spasmus.
 
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Miniatur-Wartungsarbeiter bei der Reinigung und Instandhaltung eines menschlichen Herzmodells – ein Konzept für Herz-Kreislauf-Gesundheit, Herzpflege und kardiologische Behandlung
Presemitteilung - APONTIS PHARMA Deutschland GmbH & Co. KG

G-BA stellt für COLXI® einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen nach Myokardinfarkt fest*

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im Rahmen der Nutzenbewertung nach § 35a SGB V für COLXI® (Colchicin 0,5 mg, 1 x tgl.) einen Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen festgestellt.¹ Damit geht der G-BA in seinem Beschluss über die vorangegangene Bewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hinaus, das einen Anhaltspunkt für einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen festgestellt hatte.² COLXI® ist zusätzlich zu Standardtherapien zur Prophylaxe ischämischer kardiovaskulärer Ereignisse bei erwachsenen Patient:innen mit atherosklerotischer koronarer Herzkrankheit und vor kurzem stattgefundenem Myokardinfarkt zugelassen und ergänzt damit die etablierte Sekundärprävention um einen zusätzlichen antiinflammatorischen Therapieansatz.³
 
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