Hypertrophe Kardiomyopathie

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Mittels intravaskulärer optischer Kohärenztomografie (OCT) lässt sich beim chronischen Koronarsyndrom die Plaque-Morphologie genauer beurteilen.

Nach der Leitlinie der European Society of Cardiology (ESC) ist die Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) definiert durch den Nachweis einer erhöhten linksventrikulären Wanddicke, die nicht allein durch pathologische Füllungsdrücke des linken Ventrikels erklärt ist. Bei bis zu 60% der heranwachsenden und erwachsenen HCM-Patienten liegt ein autosomal-dominanter Erbgang mit Mutationen in kardialen Sarkomerprotein-Genen vor. 5 bis 10% der Fälle bei Erwachsenen sind durch andere genetische Störungen wie angeborene metabolische und neuromuskuläre Erkrankungen verursacht, und einige Patienten haben nichtgenetische Erkrankungen, die eine genetische Form der Erkrankung nachahmen.