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Omega-3-Fettsäuren bei hohem kardiovaskulärem Risiko ohne Vorteil

Autor: Dr. Judith Lorenz

Das auf Maiskeimöl basierende Präparat zeigte nicht die gewünschte Wirkung. Das auf Maiskeimöl basierende Präparat zeigte nicht die gewünschte Wirkung. © iStock/luiscarlosjimenez

Eine neuartige Omega-3-Fettsäureformulierung sollte Hochrisikopatienten effektiver vor kardiovaskulären Ereignissen bewahren als herkömmliches Maiskeimöl – so die Theorie. Leider bewahrheitete sie sich in der Praxis nicht.

Omega-3-Fettsäuren schützen Personen mit Fettstoffwechselstörungen und hohem Herz-Kreislauf-Risiko nicht besser vor kardiovaskulären Komplikationen als Maiskeimöl. Zu diesem Ergebnis kommt die an 675 Kliniken in 22 Ländern durchgeführte STRENGTH-Studie. 13 078 Menschen mit hohem kardiovaskulärem Risiko, Hypertriglyceridämie und niedrigem HDL-Cholesterin wurden eingeschlossen, alle standen unter Statintherapie. Das Durchschnittsalter lag bei 62 Jahren, 65 % waren Männer.

Randomisiert erhielt die Hälfte der Studienteilnehmer täglich 4 g einer Carboxylsäure-Formulierung der Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure, die andere Hälfte ein Präparat auf Maiskeimöl-Basis. Die…

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