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PET nur eingeschränkt beim fortgeschrittenen Hodgkin-Lymphom nutzbar

Autor: Josef Gulden

Die intensive Initialtherapie erhöht die Heilungschancen der Patienten mit fortgeschrittenem Hodgkin-Lymphom. Die intensive Initialtherapie erhöht die Heilungschancen der Patienten mit fortgeschrittenem Hodgkin-Lymphom. © wikimedia/JHeuser

Trotz fortgeschrittenem Hodgkin-Lymphom ein möglichst langes progressionsfreien Überleben – so lautet das Therapieziel. Doch in diesem Stadium eignet sich eine PET nicht als Entscheidungshilfe für oder gegen eine intensivierte Chemotherapie. Somit bleibt eskaliertes BEACOPP das Mittel der Wahl in der Erstlinie. Doch welche Optionen gibt es noch?

Bei fortgeschrittenen Stadien des Hodgkin-Lymphoms bietet eine Erstlinie mit BEACOPP*eskaliert Vorteile gegenüber ABVD**, erinnerte Professor Dr. Peter­ Borchmann­ von der Uniklinik Köln. Doch das intensivierte Regime geht bekanntermaßen mit vermehrten Nebenwirkungen einher. Randomisierte Studien, in der die PET zur Therapiesteuerung benutzt wurde, brachten in diesem Setting jedoch enttäuschende Resultate.

Ungeeignet zur Steuerung von weniger intensiven Regime

Ein Beispiel ist die auf Nicht-Unterlegenheit ausgelegte RATHL-Studie. Darin erreichten Patienten, die nach zwei Zyklen ABVD PET-negativ gewesen waren, nach vier weiteren Zyklen ein Drei-Jahres-PFS von 85 %. Teilnehmer, die nach…

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