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Antikoagulation Pflanzliche Partner bergen Gefahren

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Viele pflanzliche Arzneien hemmen die Thrombozytenfunktion, z.B. Präparate aus Knoblauch (links). Zwei bis drei Liter Ingwertee am Tag wirken offenbar ähnlich stark wie Clopidogrel (rechts). Viele pflanzliche Arzneien hemmen die Thrombozytenfunktion, z.B. Präparate aus Knoblauch (links). Zwei bis drei Liter Ingwertee am Tag wirken offenbar ähnlich stark wie Clopidogrel (rechts). © iStock/AlasdairJames, iStock/pidjoe

Pflanzliche Wirkstoffe sind bei vielen Patienten­ populär. Doch die Kombination von bestimmten Heilpflanzen und einer NOAK-Therapie kann das Blutungs­risiko erhöhen. Eine oft unterschätzte Gefahr.

Von Vitamin-K-Antagonisten wie Phenprocoumon sind Wechselwirkungen mit pflanzlichen Pharmaka und Nahrungsmitteln schon länger bekannt. Das Interaktionspotenzial der nicht-Vitamin-K-antagonistischen oralen Antikoagulanzien (NOAK) ist zwar wesentlich geringer ausgeprägt, aber ebenfalls vorhanden.

Dabei kann es sowohl zu einer Wirkverstärkung mit erhöhter Hämorrhagiegefahr kommen als auch zu einem unzureichenden Effekt mit verringerter Antikoagulation. Außerdem hemmen viele pflanzliche Arzneimittel die Thrombozytenfunktion, was im Zusammenwirken mit NOAK die Blutungsneigung beträchtlich erhöhen kann, schreiben Dr. ­Annalena Abendroth­ vom Universitätsklinikum Düsseldorf und Kollegen. …

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