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Ösophaguskarzinom Progression dank Biomarker früh erkennen

Autor: Kathrin Strobel

Es gab eine deutliche Assoziation zwischen p53-IHC und einer neoplastischen Progression. Es gab eine deutliche Assoziation zwischen p53-IHC und einer neoplastischen Progression. © iStock/magicmine
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Der Barrett-Ösophagus gilt als Krebsvorstufe. Doch bei wem das Progressionsrisiko erhöht ist, lässt sich bislang schwer abschätzen. Forscher haben nun ein Protein im Visier, das als Biomarker fungieren könnte.

Der Barrett-Ösophagus ist ein bekannter Risikofaktor für die Entwicklung eines ösophagealen Adenokarzinoms. Doch nur bei einem kleinen Teil der Patienten kommt es wirklich zur Krebserkrankung. Bislang ist es schwer, für den Patienten individuell vorherzusagen, wie hoch sein Risiko für eine Progression ist, erklärte PD Dr. Carsten Schmidt, Universitätsmedizin Marburg, Campus Fulda.

Kein Ersatz, aber zusätzliche Information

US-Pathologen haben untersucht, ob sich der Tumorsuppressor p53 als Biomarker eignen könnte.1 Sie analysierten Biopsate von Barrett-Ösophagus-Patienten immunhistochemisch und validierten ihre Ergebnisse anhand von genetischen Untersuchungen des Materials. Eine auffällige p53-Immunhistochemie (IHC) korrelierte deutlich mit dem Mutationsstatus des entsprechenden Gens TP53. Die Übereinstimmung lag bei 90,6 %.

Zudem gab es eine deutliche Assoziation zwischen p53-IHC und einer neoplastischen Progression – und zwar unabhängig vom histologischen Befund. Die Hazard Ratio lag bei 5,025. p53-IHC ersetzt zwar die Histologie nicht, betonte Dr. Schmidt. Der Biomarker könne diese aber sinnvoll ergänzen.

Quellen:
1. Redston M et al. Gastroenterology 2022; 162: 468-481; DOI: 10.1053/j.gastro.2021.10.038
2. 30. Gastroenterologie-Update-Seminar

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