Morbus Crohn Vom Dermatologen in die Gastropraxis geschickt

Autor: Maria Weiß

Crohnpatienten leiden häufig an chronischen Aphthen. Crohnpatienten leiden häufig an chronischen Aphthen. © Science Photo Library/Marazzi, Dr. P.

Bei einigen Hauterscheinungen sollte auch an einen Morbus Crohn gedacht werden. Dabei kann es sich um spezifische kutane Manifestationen der entzündlichen Darmerkrankung, um reaktive kutane Erscheinungen oder um assoziierte Erkrankungen handeln. 

Bei einer orofazialen Granulomatose mit Schwellungen von Lippen und Wangen sollte man immer nach einem M. Crohn fahnden, sagte Prof. Dr. Matthias­ Goebeler­ von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Uniklinikum Würzburg. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten und ist in 16 % der Fälle mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (meist M. Crohn) assoziiert. Weitere Symptome können eine Lingua plicata (26 %), eine Parese des N. facialis (18 %) und ein Melkersson-Rosenthal-Syndrom (10 %) sein – in seltenen Fällen kommt es auch zur Beteiligung von Tonsillen und Epiglottis. Bei etwa einem Drittel bestehen funktionelle und sehr häufig psychische…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.