Rolle des Mikrobioms im oberen GI-Trakt Wie Mikroorganismen die Entstehung des Ösophaguskarzinoms beeinflussen

Autor: Dr. Andrea Wülker

Ein gestörtes Mikrobiom im oberen Verdauungstrakt kann die Entstehung von Speiseröhrenkrebs fördern und den Heilungsverlauf nach Operationen beeinflussen. Ein gestörtes Mikrobiom im oberen Verdauungstrakt kann die Entstehung von Speiseröhrenkrebs fördern und den Heilungsverlauf nach Operationen beeinflussen. © synthetick – stock.adobe.com

Wird ein mikrobielles Ungleichgewicht im oberen Gastrointestinaltrakt zum Krebs-Treiber? Zumindest gibt es Anhaltspunkte dafür, dass eine dortige Dysbiose die Entstehung eines Ösophaguskarzinoms sowie postoperative Komplikationen begünstigen kann.

Das Mikrobiom des oberen Gastrointestinaltrakts spielt möglicherweise eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Ösophaguskarzinoms. Zudem scheinen gastrointestinale Mikroorganismen die Ergebnisse nach Tumoroperationen zu beeinflussen.

Die Mikrobiota im Verdauungstrakt ist ein komplexes Ökosystem aus zahlreichen Mikroorganismen. Sie besiedelt von der Mundhöhle bis zum Kolon den gesamten gastrointestinalen (GI) Trakt und kann für die Gesundheit von erheblicher Bedeutung sein. Gerät das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht (Dysbiose), begünstigt dies die Tumorgenese von verschiedenen GI-Karzinomen, schreibt das Team um Jenny Bui, Henry Ford Health, Detroit.

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