HR+/HER2+ mBC Zur HER2-Blockade Endokrintherapie statt Chemo

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Zytostatika boten keinen Vorteil gegenüber einem sofortigen Beginn der Endokrintherapie. Zytostatika boten keinen Vorteil gegenüber einem sofortigen Beginn der Endokrintherapie. © SewcreamStudio - stock.adobe.com

Die finale Wirksamkeitsanalyse der Phase-3-Studie DETECT V liefert wichtige Evidenz, dass beim HR+/HER2+ mBC auf den Einsatz einer Chemotherapie verzichtet werden kann. Unabhängig davon bot Ribociclib zusätzliche Vorteile.

Hat eine Chemotherapie (CT) beim triple-positiven Mammakarzinom bald ausgedient? An der multizen­trischen Phase-3-Studie DETECT V nahmen insgesamt 270 Patient:innen mit HER2+/HR+ mBC in der ersten bis dritten Therapielinie teil. Im Kon­trollarm erhielten sie standardmäßig eine Chemotherapie plus Trastuzumab/Pertuzumab (T/P) mit nachfolgender Erhaltung aus endokriner Therapie (ET) plus T/P. Im experimentellen Arm wurde auf die CT verzichtet und T/P von Anfang an in Kombination mit einer ET eingesetzt. Ein zwischenzeitliches Amendment hatte dazu geführt, dass die ET nach den ersten 124 Teilnehmenden um den CDK4/6-Inhibitor Ribociclib erweitert wurde. 

Bessere Verträglichkeit bei Verzicht auf…

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