Beiträge zum Thema Medizin – Alle Beiträge

Frühe Dreier-Kombi verbessert Prognose

Der Impfschutz steht außer Zweifel

Eltern zum Zahlen zwingen?

Welcher Putzteufel hält die Zähne fest?

Was hilft ihm gegen Tics und Tagträume?
Allgemeinarzt,
Wilnsdorf:
Einer meiner Patienten mit einem hyperkinetischen Syndrom wurde von seinem 7. bis 12. Lebensjahr sehr erfolgreich mit Ritalinxae behandelt. Die Unruhe wurde deutlich gebessert, es verblieben jedoch eine Rechtschreibschwäche und ausgeprägte Probleme mit Fremdsprachen. Der junge Mann ist inzwischen 18 Jahre alt, er ist sehr intelligent und bringt gute Leistungen in der gymnasialen Oberstufe. Mein Patient fällt aber wegen affektiver Störungen auf. Er wird bei emotional bewegenden Ereignissen zum Tagträumer mit 'ticartigen' Grimassen (Beteiligung von Armen, Rumpf und Beinen). Ein epileptisches Geschehen kommt nicht in Frage, da er diese athetoseartigen Verkrampfungen sofort unter Kontrolle bringt, wenn er sich beobachtet fühlt. Ansonsten ist der junge Mann eher verschlossen, er scheint eine Maske zu tragen und läßt niemanden an sich heran. Hängen die jetzigen Symptome mit der früheren Ritalinxae-Therapie zusammen? Mit welchen Maßnahmen kann ich diesem jungen Menschen seinen Eintritt ins Leben erleichtern?
