Halsschlagaderstenosen im Seniorenalter

Nicht jede Karotisintervention eignet sich für Ältere

Gemeinsamer Jahreskongress DGGG1 & DGG2
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|Lesezeit: 2 Min
Karotisstenosen lassen sich meist schon im Ultraschall gut erkennen und klassifizieren.

Sollte man bei älteren Patientinnen und Patienten Karotisstenosen noch offensiv angehen? Im Prinzip schon – es kommt aber auf das Verfahren und die individuelle Lebenserwartung an.

In der Karotis-Revaskularisierung geht es immer um die Schlaganfallprävention, erklärte PD Dr. Barbara Rantner, TUM Klinikum rechts der Isar, München. Man muss also in jedem Fall das Schlaganfallrisiko, das die Betroffenen ohne die Intervention hätten, gegen das Risiko von Komplikationen durch den Eingriff abwägen. Zu befürchten sind vor allem Embolien, die ebenfalls einen Insult auslösen können. Insgesamt steigt das Risiko für Plaques in den Karotiden mit zunehmendem Alter an, aber auch das Risiko bei einer Operation. Wann ist sie bei älteren Menschen indiziert und wenn ja, mit welcher Technik?

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