Sekundärprävention beim Schlaganfall

Wie man Schlaganfall-Rezidive verhindert

Gemeinsamer Jahreskongress der DGGG1 und DGG2
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Stand: 
|Lesezeit: 5 Min
Bei älteren Patientinnen und Patienten ist das Vorhofflimmern die häufigste Ursache eines Schlaganfalls.

Bis zu 25 % der Betroffenen erleiden in den ersten 30 Tagen nach einem Schlaganfall ein Rezidiv. Entscheidend für die Prävention sind Lebensstilinterventionen, Cholesterinsenkung, Plättchenhemmung und Antikoagulation.

In den ersten 30 Tagen nach einem Schlaganfall ist das Risiko mit bis zu 25 % besonders hoch, ein Rezidiv zu erleiden, erklärte Prof. Dr. Marija Djukic vom Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende. Aber auch nach zehn Jahren ist das Risiko noch erhöht. Daher ist die frühe und langfristige Sekundärprophylaxe wichtig. Bei den modifizierbaren Risikofaktoren spielen hoher Blutdruck, hohes LDL-Cholesterin, Hyperglykämie und Feinstaubbelastung eine besonders große Rolle. Was Daten zur Effektivität von lebensstilverändernden Maßnahmen angeht, ist man auf Studien zur Primärprävention angewiesen. Demnach kann man eine Reduktion des Schlaganfallrisikos um 80 % erreichen, wenn alle folgenden fünf Kriterien umgesetzt werden:

  • Rauchverzicht

  • ≥ 30 Minuten Bewegung pro Tag

  • mediterrane Kost

  • moderater Alkoholkonsum

  • BMI < 25 kg/m2

Welche Wirkstoffe zur Plättchenhemmung nach Schlaganfall empfohlen werden

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