O-Ton Allgemeinmedizin, Folge 66

Wie man mit Zufallsbefunden richtig umgeht

Podcast
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Kennen Sie den Patienten Rainer Zufall? Er kommt, ohne dass man ihn extra einbestellt hätte, hat keine Symptome und verlangt nun, dass man ihn genauer untersucht. Rainer Zufall steht symbolisch für ein häufiges Problem in Hausarztpraxen: Zufallsbefunde.

© Arne Wesenberg
Prof. Dr. Thomas Kötter

In dieser Folge erinnert Prof. Dr. Thomas Kötter daran: „Das Gros der Zufallsbefunde ist völlig bedeutungslos und dann ist jede weitere Abklärung unnötig und bedeutet mehr Schaden als Nutzen.“ Der Kollege arbeitet am Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und zusätzlich in einer Hausarztpraxis in Lübeck. Im Alltag wendet er regelmäßig Strategien an, um unnötige Erst- und Folgeuntersuchungen zu vermeiden. Welche das sind, erzählt er MT-Redakteur Dr. Sascha Gehrken im Podcast.

U.a. kommt es darauf an, die Erwartungshaltung der Patientinnen und Patienten zu erfragen. Hierfür eignet sich die Kommunikation nach dem ICE-Schema, auf das der Kollege genauer eingeht. Auch die Themen individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) und Wearables werden im Kontext von Zufallsbefunden besprochen. Und obwohl es in dieser Folge eigentlich um Zufallsbefunde geht, lässt sich der Kollege zu einem Kommentar über die aktuelle Debatte um Krankschreibungen und Krankenstand hinreißen. Hören Sie rein!

Themen in dieser Folge:

Weiterführende Informationen:

Dr. Sascha Gehrken

Dr. Sascha Gehrken

Textchef Medical Tribune

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