Dermatochirurgie

Antikoagulations-Management in der Dermatochirurgie

Erschienen am: 
|
Aktualisiert am:
Team um Rabea Höper von der Klinik für Dermatologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen analysierte in ihrer prospektiven Studie 1.852 stationäre dermato-chirurgische Prozeduren.

Blutverdünner erhöhen das postoperative Blutungsrisiko bei dermato-chirurgischen Eingriffen. Dabei treten unter ASS und direkten oralen Antikoagulanzien (NOAK) überwiegend leichte postoperative Blutungen auf, wie aus einer deutschen Studie hervorgeht. Zu schweren Nachblutungen kam es darin nur bei Patienten unter dualer Plättchenhemmung (DAPT) signifikant häufiger im Vergleich zu Nicht-Antikoagulierten. Die Länge einer perioperativen NOAK-Pause war ohne signifikanten Einfluss auf Anzahl und Schwere der postoperativen Blutungen.