Malignität von Pigmentflecken über Spannungsberechnung einschätzen
Die elektrische Impedanzspektroskopie erfasst über Spannungswiderstände die Zellgefüge der Haut und erlaubt die Unterscheidung von benignen und malignen Veränderungen. Schnell und ohne Biopsie kann man damit bei einem Patienten Entwarnung geben oder die Alarmglocken läuten.
Das Verfahren kommt zwar ursprünglich aus der Physik und wird hauptsächlich zur Messung von Leitungswiderständen eingesetzt. Aber auch in der Medizin hat man die elektrische Impedanzspektroskopie (EIS) für sich entdeckt. Und das bereits in den 1940er-Jahren, als zunächst Kardiologen die Technik verwendeten.
Seit 2000 wird sie zunehmend auch von Dermatologen für Hautanalysen eingesetzt, berichtete Professor Dr. Markus Braun-Falco von der Dermatologie und Allergologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. In ersten Studien wurde gezeigt, dass es über die Wechselstrommessung möglich ist, sowohl hellen Hautkrebs von benignen Läsionen zu unterscheiden als auch maligne Melanome zu detektieren.
Einsatz bei atopischer Dermatitis denkbar?
- Selbstkontrolle des Patienten
- „Ugly-Duck-Sign“
- Berechnung Dermatoskopie-Punktwert nach ABCD-Regel
- Dermatoskopie (ABCD, 7-Punkt)
- sequenzielle digitale Dermatoskopie (SDD)
- EIS-Impedanzmessung
- SDD + EIS
Kongressbericht: DERM 2020 online