Antihypertensiva und Psoriasis





Können Antihypertensiva eine Schuppenflechte fördern?

Erschienen am: 
|
Aktualisiert am:
|Lesezeit: 1 Min
Sämtliche untersuchten Wirkstoffe erhöhten das Risiko für eine Schuppenflechte.

Bei antihypertensiv behandelten Patienten empfiehlt sich ein regelmäßiger Blick auf die Haut. Denn diese Therapie kann möglicherweise eine Schuppenflechte triggern. Um das Ausmaß dieser Assoziation genauer zu erfassen, sichtete ein Team von Wissenschaftlern aus Korea die aktuelle Datenlage­.

Eingang in ihre Metaanalyse fanden 13 Studien mit zusammen mehr als sechs Millionen Teilnehmern. Der Einsatz sämtlicher untersuchter Wirkstoffgruppen war mit einer erhöhten Psoriasis­inzidenz verbunden. Im Vergleich zu keiner antihypertensiven Therapie wurde für ACE-Hemmer ein Risikoanstieg um 67 % ermittelt und Betablocker kamen auf ein Plus von 40 %. Unter Kalziumantagonisten erhöhte sich die Odds Ratio um 53 % und unter Thiaziddiuretika um 70 %, schreiben Gonjin Song und Kollegen von der Ewha Womans University in Seoul.

Die Netzwerk-Metaanalyse mit rund 5,6 Millionen Patienten aus der Kohorte bestätigte den beobachteten Zusammenhang.

Quelle: Song G et al. Br J Clin Pharmacol 2021; DOI: 10.1111/bcp.15060

Bei Google bevorzugen

Sie möchten bei der Suche nach aktuellen Entwicklungen häufiger unsere Beiträge sehen? Dann fügen Sie uns jetzt zu Ihren bevorzugten Quellen hinzu.

Als bevorzugte Quelle auswählen
Wie funktioniert das? Häufige Fragen: Hier erfahren Sie mehr

Das könnte Sie auch interessieren