Highlight-Symposien beim Diabetes Kongress 2026
In der Diabetologie erleben wir eine spannende Zeit mit neuen Medikamenten, neuen Technologien, Digitalisierung und der Forschung an personalisierten Therapien. Es ist faszinierend, tief einzutauchen in diese neue Welt – und dafür bietet der Diabetes Kongress 2026 die besten Möglichkeiten. Das Motto „Revolution der Mittel – Realität der Menschen.“ macht aber auch klar, dass hier durchaus zwei Welten aufeinandertreffen. Kongresspräsidentin Professorin Dr. Barbara Ludwig und Kongresssekretär Professor Dr. Nikolaos Perakakis haben ein Programm gestaltet, das zu Diskussion und Reflexion einlädt.
Wissenswertes rund um den Diabetes Kongress 2026
Die Frühanmeldung mit reduzierten Kongressgebühren läuft bis 2. März, danach folgt die Standardanmeldung und ab 28. April die Spätanmeldung. Für bestimmte Berufs- und Teilnehmergruppen gibt es ermäßigte Preise; für Studierende und Doktorand*innen bis 30 Jahre ist die Teilnahme kostenfrei.
Für An- und Abreise kann das Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn genutzt werden. Zudem werden Hotelzimmerkontingente zu besonderen Konditionen bereitgehalten. Mehr über die Angebote unter diabeteskongress.de/teilnahme/#anreiseFür Kinder zwischen 3 und 12 Jahren wird im Untergeschoss des CityCube eine Kinderbetreuung angeboten. Bitte unbedingt vorher anmelden!
Für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren wird im Untergeschoss des CityCube eine Kinderbetreuung angeboten. Bitte unbedingt vorher anmelden!
Der Stand der DDG befindet sich im Diabetesforum im ersten Obergeschoss, Halle B, Stand DF01
Um alle möglichen Zertifizierungspunkte zu erhalten, müssen Sie Ihren Teilnahmeausweis vor- und nachmittags jeweils einmal scannen lassen.
Der Diabetes Kongress wird in eine klimaschonende Veranstaltung umgestaltet. Viele Maßnahmen, z.B. zur Einsparung von Papier, zu umweltfreundlichen Lösungen für die Namensschilder und zur Mülltrennung, werden bereits umgesetzt.
Alle Vorträge werden aufgezeichnet, stehen ab Samstag, 16. Mai 2026, 16.00 Uhr für sechs Monate in der DDG Mediathek zur Verfügung und können nach Eingabe der Buchungsnummer abgerufen werden.
Psychodiabetologie & Soziales: Diskriminierung aufgrund Diabetes
Freitag, 15. Mai, 16.00 – 17.30 Uhr
Vorsitzende: Professor Dr. Andreas Fritsche, Tübingen, und Laura Kliniker, Bad Mergentheim
Diabetes im Spannungsfeld von Gesundheitssystem, Gerechtigkeit und interdisziplinärer Versorgung ist ein Schwerpunktthema des Kongresses. Diabetes hat in der Öffentlichkeit eher ein negatives Image, viele Menschen mit Diabetes erleben Stigmatisierung und Diskriminierung.
In diesem Symposium sollen Strategien aufgezeigt werden, wie die Diskriminierung reduziert werden kann. Eine abschließende Podiumsdiskussion gibt Gelegenheit, sich über die referierten Themen auszutauschen.
Stigmatisierung und Diskriminierung aufgrund Diabetes: Wie häufig kommt das in Deutschland vor? (Professor Dr. Bernhard Kulzer, Bad Mergentheim)
Strategien zur Reduktion von Stigmatisierung von Menschen mit Diabetes (Professorin Dr. Julia Szendrödi, Heidelberg)
Moderne Technologien reduzieren berufliche Einschränkungen von Menschen mit Diabetes (Dr. Wolfgang Wagener, Düsseldorf)
Das Symposium wird gemeinsam ausgerichtet von der AG Diabetes & Psychologie der DDG und dem Ausschuss Soziales der DDG.
Forschung & Grundlagen: Betazell-Ersatztherapie – Chancen und Risiken
Donnerstag, 14. Mai, 16.00 – 17.30 Uhr
Vorsitzende: Professorin Dr. Barbara Ludwig, Dresden, und Professor Dr. Jochen Seufert, Freiburg i. Br.)
Das Symposium startet mit einem Plenarvortrag, gefolgt von drei Impulsvorträgen. Eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wo geht die Reise hin?“, moderiert von Prof. Seufert, beschließt das Symposium.
Plenarvortrag: Pankreasinseltransplantation – von der Pike auf (Prof. Ludwig)
Impulsvortrag 1: Pankreastransplantation – lange erprobt (Professor Dr. Andreas Schnitzbauer, Bochum)
Impulsvortrag 2: Diabetestechnologie als Alternative – brauchen wir überhaupt den biologischen Betazellersatz? (Professor Dr. Thomas Haak, Bad Mergentheim)
Diabetestechnologie: AID-Systeme – gleich und doch verschieden!
Donnerstag, 14. Mai, 16.00 – 17.30 Uhr
Vorsitzende: Dr. Sandra Schlüter, Northeim, und Dr. Guido Freckmann, Ulm
AID-Steckbrief goes Symposium! Wer an diesem Symposium teilnimmt, kann die Welt der AID-Systeme entdecken. Gezeigt wird, was die einzelnen Systeme verbindet, was sie unterscheidet und welche Vorteile sie im Alltag bieten – kompakt, verständlich und praxisnah.
Am Ende des Symposiums ist eine Podiumsdiskussion mit allen Referierenden vorgesehen. Basis für die Diskussion sind die Vorträge von Dr. Dorothee Deiss, Berlin, Dr. Schlüter und Dr. Andreas Reichel, Freital. Das Symposium wird ausgerichtet von der AG Diabetes & Technologie der DDG (AGDT).
Politik: Sicherstellung der Diabetesversorgung in Zeiten der Gesundheitsreformen
Mittwoch, 13. Mai, 15.15 – 16.45 Uhr
Vorsitzende: Dr. Tobias Wiesner, Leipzig, und Professorin Dr. Julia Szendrödi, Heidelberg
Fünf Impulsreferate bilden die Basis für die anschließende Podiumsdiskussion. In die Diskussion werden die Besucher*innen des Symposiums eingeschlossen. In den Impulsreferaten geht es um die Themen:
Die Krankenhausreform – was wird gestärkt, wo entstehen Lücken? (Dr. Gerald Gaß, Berlin, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft)
Die Krankenhausreform – was wird gestärkt, wo entstehen Lücken? (Dr. Gerald Gaß, Berlin, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft)
Sicherstellung der ärztlichen Qualifikation aus Sicht der Ärztekammern (Professor Dr. Henrik Herrmann, Präsident der Ärztekammer Schleswig-Holstein)
Vom KHVVG zum KHAG und GVSG – Fazit für die DSP (Referent: Dr. Tobias Wiesner, niedergelassener Diabetologe, Vorstandsmitglied DDG und BVND)
Die Zukunft der Diabetesberatungsberufe (Referentin: Dr. Gottlobe Fabisch, Geschäftsführerin des Verbandes der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD))
Was fehlt für Betroffene – Perspektive des Aktionsbündnisses Patientensicherheit
Querschnittsthemen: Gefährliche Mythen aus den sozialen Medien – über Risiken und Nebenwirkungen des Internets
Mittwoch, 13. Mai, 13.15 – 14.45 Uhr
Vorsitzende: PD Dr. Ulrike Schatz, Dresden, und Maximilian Huttasch, Düsseldorf
Im Jahr 2026 suchen mehr Menschen denn je online nach Gesundheitsinformationen, oft noch vor dem Arztbesuch. Da Inhalte unreguliert veröffentlicht werden können und die Gesundheitskompetenz nachweislich gering ist, entsteht ein idealer Nährboden für gefährliche Fehlinformationen.
Das interdisziplinäre Speaker-Portfolio (Maximilian Huttasch; PD Dr. Tim Hollstein, Kiel; Alessandro Falcone, Düsseldorf, und Dr. Catharina Hamm, Bad Nauheim) ist selbst in den sozialen Medien aktiv, sieht diese Dynamiken täglich und ordnet sie kritisch ein. Die Session zeigt anhand aktueller Evidenz, welche Mythen und Trends im Stoffwechselbereich kursieren – und wie man ihnen kompetent begegnen kann.