Revolution und Realität

Highlight-Symposien beim Diabetes Kongress 2026

Diabetes Kongress 2026
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In der Diabetologie erleben wir eine spannende Zeit mit neuen Medikamenten, neuen Technologien, Digitalisierung und der Forschung an personalisierten Therapien. Es ist faszinierend, tief einzutauchen in diese neue Welt – und dafür bietet der Diabetes Kongress 2026 die besten Möglichkeiten. Das Motto „Revolution der Mittel – Realität der Menschen.“ macht aber auch klar, dass hier durchaus zwei Welten aufeinandertreffen. Kongresspräsidentin Professorin Dr. Barbara Ludwig und Kongresssekretär Professor Dr. Nikolaos Perakakis haben ein Programm gestaltet, das zu Diskussion und Reflexion einlädt.

Inhaltsverzeichnis

Wissenswertes rund um den Diabetes Kongress 2026

Psychodiabetologie & Soziales: Diskriminierung aufgrund Diabetes

Freitag, 15. Mai, 16.00 – 17.30 Uhr

Vorsitzende: Professor Dr. Andreas Fritsche, Tübingen, und Laura Kliniker, Bad Mergentheim

Diabetes im Spannungsfeld von Gesundheitssystem, Gerechtigkeit und interdisziplinärer Versorgung ist ein Schwerpunktthema des Kongresses. Diabetes hat in der Öffentlichkeit eher ein negatives Image, viele Menschen mit Diabetes erleben Stigmatisierung und Diskriminierung.

In diesem Symposium sollen Strategien aufgezeigt werden, wie die Diskriminierung reduziert werden kann. Eine abschließende Podiumsdiskussion gibt Gelegenheit, sich über die referierten Themen auszutauschen.

Das Symposium wird gemeinsam ausgerichtet von der AG Diabetes & Psychologie der DDG und dem Ausschuss Soziales der DDG.

Forschung & Grundlagen: Betazell-Ersatztherapie – Chancen und Risiken

Donnerstag, 14. Mai, 16.00 – 17.30 Uhr

Vorsitzende: Professorin Dr. Barbara Ludwig, Dresden, und Professor Dr. Jochen Seufert, Freiburg i. Br.)

Das Symposium startet mit einem Plenarvortrag, gefolgt von drei Impulsvorträgen. Eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wo geht die Reise hin?“, moderiert von Prof. Seufert, beschließt das Symposium.

Diabetestechnologie: AID-Systeme – gleich und doch verschieden!

Donnerstag, 14. Mai, 16.00 – 17.30 Uhr

Vorsitzende: Dr. Sandra Schlüter, Northeim, und Dr. Guido Freckmann, Ulm

AID-Steckbrief goes Symposium! Wer an diesem Symposium teilnimmt, kann die Welt der AID-Systeme entdecken. Gezeigt wird, was die einzelnen Systeme verbindet, was sie unterscheidet und welche Vorteile sie im Alltag bieten – kompakt, verständlich und praxisnah.

Am Ende des Symposiums ist eine Podiumsdiskussion mit allen Referierenden vorgesehen. Basis für die Diskussion sind die Vorträge von Dr. Dorothee Deiss, Berlin, Dr. Schlüter und Dr. Andreas Reichel, Freital. Das Symposium wird ausgerichtet von der AG Diabetes & Technologie der DDG (AGDT).

Politik: Sicherstellung der Diabetesversorgung in Zeiten der Gesundheitsreformen

Mittwoch, 13. Mai, 15.15 – 16.45 Uhr

Vorsitzende: Dr. Tobias Wiesner, Leipzig, und Professorin Dr. Julia Szendrödi, Heidelberg

Fünf Impulsreferate bilden die Basis für die anschließende Podiumsdiskussion. In die Diskussion werden die Besucher*innen des Symposiums eingeschlossen. In den Impulsreferaten geht es um die Themen:

Querschnittsthemen: Gefährliche Mythen aus den sozialen Medien – über Risiken und Nebenwirkungen des Internets

Mittwoch, 13. Mai, 13.15 – 14.45 Uhr

Vorsitzende: PD Dr. Ulrike Schatz, Dresden, und Maximilian Huttasch, Düsseldorf

Im Jahr 2026 suchen mehr Menschen denn je online nach Gesundheitsinformationen, oft noch vor dem Arztbesuch. Da Inhalte unreguliert veröffentlicht werden können und die Gesundheitskompetenz nachweislich gering ist, entsteht ein idealer Nährboden für gefährliche Fehlinformationen.

Das interdisziplinäre Speaker-Portfolio (Maximilian Huttasch; PD Dr. Tim Hollstein, Kiel; Alessandro Falcone, Düsseldorf, und Dr. Catharina Hamm, Bad Nauheim) ist selbst in den sozialen Medien aktiv, sieht diese Dynamiken täglich und ordnet sie kritisch ein. Die Session zeigt anhand aktueller Evidenz, welche Mythen und Trends im Stoffwechselbereich kursieren – und wie man ihnen kompetent begegnen kann.