Wie lässt sich eine Fettleber erkennen und behandeln?
60 bis 70 % der Menschen mit Diabetes – vor allem mit Typ-2-Diabetes – haben eine Fettlebererkrankung. Früherkennung? Obwohl sehr wichtig, wird selbst bei Menschen mit Diabetes oft nicht daran gedacht.
Genau dafür setzt sich Professor Dr. Michael Roden ein. Der Sprecher des Vorstands und wissenschaftliche Geschäftsführer des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf erläutert die diagnostischen Herausforderungen, erklärt, wie wirksam die Früherkennung mittels des FIB-4-Index sein könnte und welche zusätzlichen Untersuchungen möglich sind. Natürlich sind auch die Therapieoptionen ein wichtiges Thema (Resmetirom, GLP1-Rezeptoragonisten, neuartige Therapien). Prof. Roden gibt außerdem einen Einblick in die Forschung am DDZ zu vaskulären Veränderungen der Leber.
Extra: ein Ausblick auf die wissenschaftlichen Schwerpunkte des Kongresses der Central European Diabetes Association (CEDA) in Düsseldorf – Prof. Roden ist 2026 Kongresspräsident.
Themen und Zeiten:
Prävalenz von MASLD bei Menschen mit Diabetes (2:22)
Genetische und metabolische Risikofaktoren (u.a. PNPLA3-Gen) (3:34)
Früherkennung und Bedeutung des FIB‑4‑Index (6:30)
Diagnostische Weiterführungen: Elastografie, MRT‑Spektroskopie, Biopsie (11:05)
Neue Nomenklatur: MASLD, MASH, MetALD (15:24)
Therapieoptionen: Resmetirom, GLP1‑RA, neue pharmakologische Ansätze (19:21)
Forschung zu vaskulären Veränderungen der Leber (Fenestrierungen, Semaphorine) (27:30)
Ausblick auf den CEDA‑Kongress 2026 & Bedeutung der Zentraleuropäischen Diabetesgesellschaft (29:36)
Weiterführenden Informationen:
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