Endometriose

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Als Endometriose wird das Vorkommen endometriumartiger Zellverbände außerhalb des Cavum uteri bezeichnet. Meist finden sich die gutartigen Wucherungen im unteren Bauch- bzw. Beckenraum und am häufigsten sind die Eierstöcke (ovarielle Endometriose, 20–50 % der Fälle) und Eileiter sowie die tieferen Wandschichten der Gebärmutter (Adenomyosis uteri) betroffen. Prinzipiell kann das Endometrium aber an jeder Stelle im Körper wachsen.

Als tief infiltrierende Endometriose (TIE) wird der Befall des Septum rectovaginale, des Fornix vaginae, des Retroperitoneums (Beckenwand, Parametrium) sowie des Darmes, Ureters und der Harnblase definiert.

Die versprengten Endometrioseherde wachsen während des Monatszyklus analog zur Gebärmutterschleimhaut und wie hier kommt es zu monatlichen Blutungen mit entsprechender Schmerzsymptomatik. Dadurch kann es zur Entwicklung größerer, blutgefüllter Zysten (vor allem im Bereich der Eierstöcke) kommen und zu Verklebungen im Bereich von Gebärmutter, Eileitern, Eierstöcken, Harnblase und Darm.