Endometriumkarzinom

Im Rahmen unserer Website-Modernisierung arbeiten wir kontinuierlich daran, Ihnen noch bessere und aktuellere Informationen zu bieten. Diese Seite wird in Kürze überarbeitet und mit frischen Inhalten versehen.
Erschienen am: 

Das Endometriumkarzinom geht von den Endometriumzellen (EC) des Uterus aus. Als Vorstufe gilt die Hyperplasie des Endometriums mit Atypien – das Entartungsrisiko liegt hier bei bis zu 30 %. Unter den Malignomen der Frau steht das Endometriumkarzinom weltweit an 7. Stelle. In Deutschland werden jährlich etwa 10 930 Neuerkrankungen diagnostiziert und das Endometriumkarzinom  ist mit einem Anteil von 4,8 % das vierthäufigste Malignom der Frau. Das Lebenszeitrisiko, an einem Endometriumkarzinom  zu erkranken, liegt in Deutschland bei 2,1 %. Dabei ist das Endometriumkarzinom  vor allem eine Erkrankung des höheren Alters: Die Erkrankungshäufigkeit nimmt bis zum bis zum 80. Lebensjahr kontinuierlich zu, am häufigsten erkranken Frauen zwischen dem 75. und 79. Lebensjahr. Das mittlere Alter bei Diagnose eines Endometriumkarzinoms  liegt bei 69 Jahren. Risikofaktoren für ein Endometriumkarzinom sind:

  • höheres Alter

  • frühe Pubertät und späte Wechseljahre

  • Hormonersatztherapie ohne Gestagenschutz nach der Menopause (bei erhaltener Gebärmutter)

  • Langzeitanwendung einer kontinuierlich-kombinierten postmenopausalen Hormontherapie (> 6–10 Jahre)

  • Therapie mit Tamoxifen

  •   Übergewicht und Bewegungsmangel

  • Diabetes mellitus, gestörte Glukosetoleranz, metabolisches Syndrom und polyzystisches Ovarsyndrom

  • positive Familienanamnese hinsichtlich Endometriumkarzinom und/oder Kolonkarzinom