Diese PMOS-Risiken bleiben während der Wechseljahre bestehen
PMOS, bis vor Kurzem PCOS, ist eine häufige Hormonstörung bei Frauen. Mit dem Alter treten reproduktive Beschwerden in den Hintergrund, kardiometabolische und psychische Risiken können fortbestehen; auch neurokognitive Beeinträchtigungen sind möglich.
Das früher als polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) bezeichnete polyendokrine metabolische Ovarialsyndrom (PMOS) wird inzwischen weniger als rein gynäkologische, sondern zunehmend als multisystemische Erkrankung anerkannt. Legt man der Diagnose die Rotterdam-Kriterien zugrunde, liegt die geschätzte Prävalenz bei Frauen im reproduktiven Alter bei knapp 20 %. Da sich die Beschwerden mit dem Alter verändern, kann die Erstdiagnose im mittleren Lebensalter schwierig sein.
PMOS gilt zunehmend als lebenslange Erkrankung
Eine zuverlässige Diagnose bleibt jedoch wichtig, weil PMOS zunehmend als lebenslange Erkrankung eingeordnet wird. Vor diesem Hintergrund stellen Dr. Elena HogenEsch und Dr. Heather Huddleston von der University of California, San Francisco, in einer Literaturübersicht dar, welche Erkenntnisse vor allem über Beschwerden betroffener Frauen in der Peri- und Postmenopause vorliegen und welche Fragen noch offen sind.
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