Polyzystisches Ovarsyndrom

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Das Polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS) ist mit einer Prävalenz von 5–10 % eine der häufigsten hormonellen Störungen bei Frauen im reproduktiven Alter. Der Erkrankungsbeginn liegt typischerweise zwischen dem 15.und 25. Lebensjahr.

Die Diagnose kann gestellt werden, wenn mindestens 2 der 3 Rotterdam-Kriterien erfüllt sind:

1. Irreguläre (verlängerte) Zyklen ohne Eisprung (Anovulation) oder mit seltenen Eisprüngen (Oligoovulation)

2. Erhöhte Androgene oder klinische Anzeichen dafür

3. Polyzystische Ovarien im Ultraschall

Nach dieser Definition können auch Frauen ohne polyzystische Ovarien an einem PCOS leiden. Andere Erkrankungen des Ovars, der Hypophyse und der Nebenniere müssen ausgeschlossen sein.