Uterusmyom

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Myome sind gutartige, östrogen- und progesteronabhängig wachsende Tumoren des Uterus, die vorwiegend aus glatten Muskelzellen bestehen und daher zu den Leiomyomen gezählt werden.  Man unterscheidet submuköse (unterhalb des Endometriums), intramurale (in der muskulären Uteruswand) und subseröse (direkt unterhalb des den Uterus bedeckenden Peritoneums wachsende) Myome. Ein aufgrund mehrerer Myome vergrößerter Uterus wird Uterus myomatosus genannt. Am häufigsten sind intramurale Myome.    Myome treten selten vor dem 25. Lebensjahr auf, dann nimmt die Häufigkeit bis zum Eintritt der Menopause zu. Bei 20–40 % der Frauen im reproduktionsfähigen Alter sind Myome nachweisbar, im Alter von 50 Jahren ist die Prävalenz noch deutlich höher. Nach Eintritt der Menopause kommt es in der Regel zu einer Rückbildung der Myome.    Die genaue Entstehungsursache ist nicht eindeutig geklärt. Die wesentliche Dysfunktion scheint das veränderte Ansprechen der Myometriumzellen auf die hormonelle Signalübertragung zu sein, was zu einer übermäßigen Zellvermehrung führt. Risikofaktoren sind:

  • reproduktionsfähiges Alter

  • frühe Menarche und späte Menopause

  • ethnische Zugehörigkeit (häufiger bei afroamerikanischen Frauen)

Schutzfaktoren scheinen Östrogenmangelzustände und mehrere Schwangerschaften zu sein.