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Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) sind maligne Erkrankungen des lymphatischen Systems mit der Tendenz zur Ausbreitung in das Knochenmark und das Zentralnervensystem. Die Prognose der Patienten ist je nach Tumortyp sehr unterschiedlich, teilweise bestehen gute Heilungschancen, bei anderen Patienten ist aufgrund der eingeschränkten Prognose nur eine palliative Therapie möglich.
ICD10-Code: C82-C85
Symptomatik
Lymphadenopathie
Leistungsminderung & Müdigkeit
Fieber, Nachtschweiß, Gewichtsverlust
Infektanfälligkeit
Spleno- und Hepatomegalie
Hautveränderungen (plaque- oder tumorähnlich)
Allgemeinbeschwerden wie Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust werden B-Symptome genannt (prognostisch ungünstig).
Untersuchung
An erster Stelle steht die körperliche Untersuchung (Lymphknotenschwellungen, Hautveränderungen) einschließlich Palpation des Abdomens (Hepato- und Splenomegalie).
Wichtige Hinweise liefern Blututuntersuchung (Differenzialblutbild, BSG, Immunglobuline etc.), und Knochmarkpunktion.
Dem Nachweis des Lymphoms dient die histologische Analyse von Lymphknoten und anderen befallenen Geweben. Immunzytochemie und Molekulargenetik erlauben eine genauere Differenzierung des Lymphomtyps.
Ausbreitungsdiagnostik: Röntgenthorax, Abdomen-Sonographie, CT bzw. MRT, Liquoranalyse bei Bedarf
Labor
Typische Laborbefunde bei Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphom:
Anämie
Leukopenie oder Leukozytose
Thrombopenie
Entzündungszeichen
Serumeisen erniedrigt, Ferritin erhöht
LDH erhöht
ggf. monoklonale Gammopathie
Beta-2-Mikroglobulin (oft erhöht)
Differenzialdiagnostik
Andere Malignome mit lymphatischer Beteiligung (einschließlich Morbus Hodgkin) sowie infektiöse und reaktive Lymphadenopathien.
Pharmakotherapie und nichtinvasive Therapie
Die Therapie hängt vom Typ des Non-Hodgkin-Lymphoms und vom Stadium der Erkrankung ab. Aggressive Lymphome sprechen oft gut auf eine Chemotherapie an, die durch eine Antikörpertherapie ergänzt werden kann. Bei bestimmten Lymphomen ist auch eine Behandlung mit Signalinhibitoren möglich.
Invasive und Interventionelle Therapie
Niedrig maligne Non-Hodgkin-Lymphome können im Frühstadium eventuell durch eine Strahlentherapie geheilt werden.
Bei aggressiven Lymphom kann eine adjuvante Radiatio nach der Chemotherapie verbliebene Tumorreste beseitigen und so das Rezidivrisiko verringern.
Bei Rezidiven von Non-Hodgkin-Lymphomen ist eine Hochdosis-Chemotherapie mit nachfolgender Blutstammzell- oder Knochenmarktransplantation möglich.
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