O-Ton Innere Medizin, Folge 33

Routinemäßige Überversorgung? An welchen Stellen weniger mehr ist

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Nicht jede verfügbare Behandlung bringt einen echten Nutzen für Patientinnen und Patienten. Im Gegenteil: Zu viele Untersuchungen, Tests und Bildgebungsverfahren können sogar schaden – und zwar nicht nur den Betreffenden, sondern auch Krankenkassen und medizinischem Personal.

Das erklärt Prof. Dr. Sebastian Schellong in einer neuen Folge des Podcasts O-Ton Innere Medizin. Er ist medizinischer Direktor des Städtischen Klinikums Dresden.

Um unnötige Behandlungen zu reduzieren, hat sich die DGIM 2015 der internationalen Initiative „Choosing Wisely“ angeschlossen und eine eigene Kommission „Klug entscheiden“ gegründet, Prof. Schellong ist ihr Vorsitzender. Das Ziel ist es, fundierte Empfehlungen darüber zu erarbeiten, wann auf bestimmte Leistungen verzichtet werden kann.

Als Paradebeispiele für vermeidbare Untersuchungen nennt Prof. Schellong hausärztliche Check-Up-Untersuchungen und die Carotis-Duplex-Sonografie bei Synkopen. Warum er diese Leistungen kritisch sieht, erklärt er in der neuen Folge.

Weiterführende Informationen:

Isabel Aulehla

Redakteurin Medical Tribune

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