Elektroauto trotz Schrittmacher?

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Auch Träger von Herzschrittmachern können umweltschonender fahren.

Mit dem Schritt­macher ins Elektroauto – da kommen durchaus Befürchtungen zu Interferenzen auf. Unbegründet, sagt eine aktuelle Studie.

Ausbleibende Aktivierung, inadäquate Schocks oder Umprogrammierung: Das sind Komplikationen, die bei Trägern von Schrittmachern oder Defis in elektromagnetischen Feldern auftreten können. Elektroautos stellen aber wohl keine Gefahr dar, wie Forscher jetzt ermittelten.

Sie setzten 108 Träger kardialer Implantate auf einem Rollprüfstand in vier verschiedene Modelle. Während der Fahrten wurde ein EKG geschrieben, außerdem maßen die Wissenschaftler die Stärke des elektromagnetischen Feldes, um sicherzugehen, dass die Werte der freien Wildbahn entsprachen.

Entwarnung gilt nur für die aktuellen Modelle

In keinem Pkw kam es zu Funktionsstörungen der Geräte. Die Feldstärke war beim Aufladen am größten, aber auch dann traten keine Interferenzen auf.

Eine dauerhafte Entwarnung gibt es allerdings nicht, da die Autos und die Ladetechnik sich in stetiger Entwicklung befinden. Die Tests sollten also nach Markteinführung neuer Modelle wiederholt werden.

Quelle: Lennerz C et al. Ann Intern Med 2018; online first

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