SLE: Erstmals nationale Therapiestandards festgelegt
Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine Autoimmunerkrankung, die schubartig verläuft, Organe schädigen und Betroffene in ihrem täglichen Leben stark einschränken kann.1 Eine frühzeitige Diagnose und Therapieeinleitung sowie Eskalation bei unzureichendem Ansprechen sind daher für die Verbesserung der Prognose unerlässlich.1 Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh) wurde nun erstmals eine S3-Leitlinie zum Management des systemische Lupus erythematodes veröffentlicht.1 Das Dokument basiert unter anderem auf den Empfehlungen der EULAR (European Alliance of Associations for Rheumatology).1,2 Dabei legen die deutschen Leitlinienautor:innen einen stärkeren Fokus auf das Erreichen der Remission als übergeordnetes Therapieziel.1 So sollte, wenn unter einer Standardtherapie keine ausreichende Krankheitskontrolle erreicht wird, die Therapie um eine immunsuppressive bzw. -modulierende Behandlung mit DMARDS (disease-modifying anti-rheumatic drugs) oder einem Biologikum wie beispielsweise Anifrolumab erweitert werden.1 Zudem sollen Glucocorticoide sparsam eingesetzt werden.1
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