Meldung

Neue Studie: Einsatz von SGLT2-Inhibitor bei ADPKD sinnvoll?

Pressemeldung Universität Köln, 12.12.2025
|Erschienen am: 
Nierenarzt/Nierenärztin
Studie untersucht SGLT2-iEffekte bei Zystennieren.

Eine neue Studie untersucht, ob der SGLT2-Hemmer Dapagliflozin den Krankheitsverlauf der autosomal dominanten polyzystischen Nierenkrankheit (ADPKD) positiv beeinflussen kann.

Menschen mit Zystennieren waren bisher von SGLT2-Inhibitor-Studien ausgenommen, so dass aktuell die Wirksamkeit und Sicherheit bei Zystennieren nicht geklärt ist. Ein Team um Professor Dr. Roman-Ulrich Müller, Lehrstuhl für Translationale Nephrologie, Köln, konnte Fördergelder für die groß angelegte Studie STOP-PKD einwerben, die diese Frage beantworten soll. An dem Projekt sind auch internationale Partnereinrichtungen beteiligt.

Wir haben den ersten entscheidenden Meilenstein erreicht. Das erste Prüfzentrum ist nun in Köln initiiert. Über den Verlauf der nächsten sechs bis neun Monate werden nun mindestens 26 weitere Zentren in Deutschland, den Niederlanden, Spanien und Österreich mit STOP-PKD beginnen“, sagt Müller. Die STOP-PKD Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und finanziert. Die Fachgesellschaften DGfN (Deutsche Gesellschaft für Nephrologie), ERA (European Renal Association) und ERKNet (European Reference Network for Rare Kidney Diseases) befürworteten im Rahmen des DFG-Antrags ausdrücklich die Durchführung der Studie zur Erforschung neuer Therapiemöglichkeiten bei ADPKD. Zusätzlich unterstützen und beraten verschiedene Patientenvereinigungen die Studie.

Das könnte Sie auch interessieren