Migräne bei Männern oft übersehen

Migräne bei Männern: atypische Symptome erschweren die Diagnose

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Dass auch ein Mann Migräne haben kann, wird häufig nicht berücksichtigt.

Weil die Beschwerden oft nicht ins typische Bild passen, bleibt eine Migräne bei Männern häufiger unerkannt. Das erschwert Therapie und Prophylaxe und zeigt: Die Diagnostik braucht ein Update.

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Um Migräneattacken medikamentös vorzubeugen, werden üblicherweise orale Therapeutika wie Metoprolol, Propranolol, Flunarizin und Amitriptylin eingesetzt, bei chronischer Migräne auch Topiramat und Onabotulinumtoxin A. Allerdings sind sie nicht ohne Nachteile, schreiben Prof. Dr. Hans-Christoph Diener, Direktor der Abteilung für Neuroepidemiologie an der Universität Duisburg-Essen, und Prof. Dr. Dagny Holle-Lee vom Universitätsklinikum Essen.