Kaffeekonsum mit niedrigerem Demenzrisiko assoziiert
Zwei bis drei Tassen koffeinhaltiger Kaffee täglich gehen laut US-Daten mit einem deutlich gesenkten Demenzrisiko einher. Auch Teekosum zeigt diesen Zusammenhang, entkoffeinierte Varianten hingegen nicht.
Moderater Konsum von koffeinhaltigem Kaffee oder Tee geht mit einem niedrigeren Demenzrisiko einher. Am deutlichsten ist der Zusammenhang bei 2–3 Tassen Kaffee oder 1–2 Tassen Tee pro Tag.
US-Forscher analysierten Daten von 131.821 Frauen und Männern aus zwei prospektiven Kohortenstudien über einen medianen Zeitraum von 36,8 Jahren. Während der Nachbeobachtung traten 11.033 Fälle von Demenz auf. Nach Adjustierung auf Störfaktoren fiel bei Konsum von koffeinhaltigem Kaffee ein signifikant niedrigeres Demenzrisiko auf. Im Vergleich zwischen höchstem und niedrigstem Konsumquartil sank die Inzidenz von 330 auf 141 Fälle pro 100.000 Personenjahre (Hazard Ratio 0,82). Auch subjektive kognitive Einbußen waren seltener (7,8 % vs. 9,5 %). Teekonsum zeigte ähnliche Assoziationen, während entkoffeinierter Kaffee keine Zusammenhänge aufwies.
Zhang Y et al. JAMA 2026; doi: 10.1001/jama.2025.27259