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Das Basalzellkarzinom ist ein Hautkrebs, der von den basalen Schichten der Epidermis und der Haarfollikel ausgeht. Die Tumore können infiltrierend in das umgebende Gewebe hineinwachsen und dabei auch Knorpel und Knochen befallen. Sie bilden aber in der Regel keine Metastasen. Das Basalzellkarzinom tritt bevorzugt in Arealen auf, die einer verstärkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Dementsprechend finden sich Basalzellkarzinome hauptsächlich an Kopf und Hals.
ICD10-Code: C44
Symptomatik
Typische Symptome des Basalioms:
kleine, glänzende Knötchen
Teleangiektasien
perlschnurartiger Randsaum
Geschwüre (fortgeschrittenes Stadium)
rote schuppende Flecken (am Stamm)
Untersuchung
Die klinische Verdachtsdiagnose eines Basalzellkarzinoms sollte - wenn möglich - histologisch gesichert werden. Als bildgebende Diagnostik erleichtert der hochauflösende Ultraschall die Einschätzung der Tumor-Ausdehnung.
Labor
Histologische Analyse des Basaliomgewebes und der Schnittränder (tumorfrei?).
Differenzialdiagnostik
Als Differenzialdiagnosen kommen in Betracht:
Spinaliom
Keratoakanthom
Melanom (vor allem bei pigmentiertem Basaliom)
Ekzem, seborrhoische Warze, Psoriasisplaque
Pharmakotherapie und nichtinvasive Therapie
Alternativ zur Operation kommen je nach Lokalisation und Ausdehnung des Basalzellkarzinoms andere, eventuell schonendere Therapieverfahren infrage:
Kryochirurgie
Lasertherapie
Photodynamische Behandlung
Kürettage (scharfer Löffel, Shaveexzision)
Lokalbehandlung mit Imiquimod oder 5-Fluorouracil
Nachteile: Keine vollständige Histologie möglich, erhöhte Rezidivrate.Zur Behandlung von Patienten mit nicht operablen Basalzellkarzinomen oder besonders zahlreichen Tumoren (z.B. genetische Syndrome) steht mit einem Hedghog-Inhibitor inzwischen eine medikamentöse Therapie zur Verfügung.
Invasive und Interventionelle Therapie
Die Therapie des Basalzellkarzinoms erfolgt meist operativ, wobei eine vollständige Exzision angestrebt wird. Wenn der Schnittrand nicht tumorfrei ist, muss ggf. nachreseziert werden. Vor allem in kritischen Regionen (z.B. in Augennähe) ist der Tumor oft größer als äußerlich erkennbar.
Prävention
Nach der Therapie eines Basalioms werden regelmäßig dermatologische Kontrolluntersuchungen empfohlen, damit Rezidive bzw. neu aufgetretene Basalzellkarzinome in anderen Körperregionen frühzeitig erkannt werden.
Leitlinien
Deutsche Krebs Gesellschaft (DKG), Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG):Basalzellkarzinom der Haut
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