T-DXd erreicht hohe Ansprechraten in Endometrium, Ovarien und Zervix
Die erste entitätsunabhängige Zulassung von Trastuzumab-Deruxtecan beruht u. a. auf den Ergebnissen der DESTINY-PanTumor02-Studie. Etwa die Hälfte fortgeschrittener gynäkologischer Tumoren sprach an, unter jenen mit besonders hoher HER2-Expression waren es bis zu 85 %.
Bei inoperablen oder metastasierten soliden Tumoren mit starker HER2-Überexpression (IHC 3+) kann nach Versagen einer Vortherapie und bei Fehlen einer zufriedenstellenden Behandlungsoption seit Kurzem entitätsunabhängig das ADC Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) eingesetzt werden. Die finale Analyse von Teil 1 der DESTINY-PanTumor02-Studie bestätigte die klinisch relevante Wirksamkeit von T-DXd bei HER2-positiven Tumoren, unabhängig davon, ob der HER2-Status zentral oder lokal bestimmt wurde.
Die objektive Ansprechrate (ORR) lag bei den 267 Teilnehmenden der Studie bei 37,1 %. In der zulassungsrelevanten Subgruppe mit starker HER2-Überexpression (IHC 3+) betrug die ORR wiederum 61,3 %, berichtete Prof. Dr. Bahriye Aktaş, Universitätsklinikum Leipzig.
IHC-Analyse mit dem Gastric Score
Die immunhistochemische Analyse des Tumorgewebes erfolgte nach den Richtlinien zur Bewertung des HER2-Status bei Magenkrebs. „Wenn man diesen Gastric Score verwendet, hat das gegenüber der Bewertung beim Mammakarzinom den Vorteil, dass man mehr HER2-positive Tumoren findet, weil auch unvollständigere Membranfärbungen als positiv gewertet werden“, erklärte Prof. Aktaş.
T-DXd: Hälfte fortgeschrittener gynäkologischer Malignome spricht an
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