Gynäkologische Tumoren

T-DXd erreicht hohe Ansprechraten in Endometrium, Ovarien und Zervix

DGGG*-Kongress 2026
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|Lesezeit: 2 Min
Trastuzumab-Deruxtecan ist jetzt auch entitätsunabhängig zugelassen.

Die erste entitätsunabhängige Zulassung von Trastuzumab-Deruxtecan beruht u. a. auf den Ergebnissen der DESTINY-PanTumor02-Studie. Etwa die Hälfte fortgeschrittener gynäkologischer Tumoren sprach an, unter jenen mit besonders hoher HER2-Expression waren es bis zu 85 %.

Bei inoperablen oder metastasierten soliden Tumoren mit starker HER2-Überexpression (IHC 3+) kann nach Versagen einer Vortherapie und bei Fehlen einer zufriedenstellenden Behandlungsoption seit Kurzem entitätsunabhängig das ADC Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) eingesetzt werden. Die finale Analyse von Teil 1 der DESTINY-PanTumor02-Studie bestätigte die klinisch relevante Wirksamkeit von T-DXd bei HER2-positiven Tumoren, unabhängig davon, ob der HER2-Status zentral oder lokal bestimmt wurde.

Die objektive Ansprechrate (ORR) lag bei den 267 Teilnehmenden der Studie bei 37,1 %. In der zulassungsrelevanten Subgruppe mit starker HER2-Überexpression (IHC 3+) betrug die ORR wiederum 61,3 %, berichtete Prof. Dr. Bahriye Aktaş, Universitätsklinikum Leipzig.

Histologischer Schnitt eines Mammakarzinoms, deutlich positive Membranfärbung für HER2
© David A Litman - stock.adobe.com
HER2-IHC nicht das Optimum
Wie sich der Therapieerfolg mit T-DXd vorhersagen lässt
Der IHC-Score korreliert nur unzureichend mit dem klinischen Effekt von T-DXd bei Brustkrebs. Neue Methoden, die die HER2-Expression quantitativ erheben, könnten sich besser für die Prognosevorhersage eignen.

IHC-Analyse mit dem Gastric Score

Die immunhistochemische Analyse des Tumorgewebes erfolgte nach den Richtlinien zur Bewertung des HER2-Status bei Magenkrebs. „Wenn man diesen Gastric Score verwendet, hat das gegenüber der Bewertung beim Mammakarzinom den Vorteil, dass man mehr HER2-positive Tumoren findet, weil auch unvollständigere Membranfärbungen als positiv gewertet werden“, erklärte Prof. Aktaş.

T-DXd: Hälfte fortgeschrittener gynäkologischer Malignome spricht an

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