DGIM-Kongressspecial: Digitalisierung, assistierter Suizid und Krebsprävention
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Im letzten Jahr hat der Internistenkongress noch ausschließlich online stattgefunden – laut DGIM mit besseren Teilnahmezahlen als jemals zuvor. Der Punkt geht also an die Digitalisierung. Wie es um eben diese in der Medizin steht, haben wir mit unserer Kollegin Anouschka Wasner aus dem Ressort Politik und Management besprochen.
Sie hat für uns Symposien und Pressekonferenzen besucht, die sich mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen beschäftigt haben. Dabei ging es bespielsweise um die Frage, ob Datenschutz auch Menschenleben gefährden kann.
Wenn Menschen in einer palliativen Situation den Wunsch nach einem assistierten Suizid äußern, stehen Ärzt:innen oft vor einer großen Herausforderung. Wie verhält man sich am besten? Besteht wirklich der Wunsch zu sterben oder steckt eigentlich etwas anderes dahinter? Alexandra Scherg, Evangelisches Krankenhaus Wesel, hat bei ihrer Arbeit in der Palliativmedizin die Erfahrung gemacht, dass diese Wünsche häufig nicht konstant sind. In ihrem Vortrag auf dem diesjährigen Internistenkongress sagte sie, „dass es häufig gar nicht bedeutet, ich möchte nicht mehr leben, sondern ich möchte so nicht mehr leben“. Im Anschluss konnten wir mit ihr sprechen und ihr einige Fragen stellen.
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Als bevorzugte Quelle auswählenEin weiteres Thema, das wir vom Kongress mitgebracht haben, ist die Krebsprävention: Prof. Riemann von der Stiftung LebensBlicke hat auf der Vorab-Pressekonferenz aktuelle Zahlen vorgestellt, die aufzeigen, warum das Darmkrebsscreening noch deutliches Verbesserungspotenzial hat. Passend dazu, haben wir uns das Update zur Prävention, Vorsorge und Früherkennung in der Gastroenterologie vorgenommen. Nicht nur zum methodischen Spektrum der Koloskopie, sondern auch zur Prävention von Speiseröhrenkrebs gab es interessante Neuigkeiten.
Weitere Informationen:
Berichterstattung zum DGIM-Kongress | Medical Tribune
Broschüre: „Zum Umgang mit dem Wunsch nach Suizidassistenz“ | Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
Jochen Schlabing
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