Warum Mitreden wichtig ist

Nutzen Sie Social Media für die Gesundheitskommunikation?

37. Deutscher Krebskongress — Video
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Falschinformationen zu Gesundheitsthemen nehmen in sozialen Netzwerken zu, auch in der Onkologie. Im Interview erklärt Patient:innenvertreterin Dr. Cindy Körner, warum sie sich auf Social Media engagiert – und weshalb Fachkräfte der Medizin das ebenfalls tun sollten.

„Ich glaube, dass jeder Arzt und jede Ärztin, jeder Wissenschaftler und jede Wissenschaftlerin das Gleichgewicht verschiebt, hin zu fundierteren Informationen. [...] Und dass wir so das Wissen wieder mehr in die Gesellschaft bekommen, dass es kein Schwarz und Weiß, kein Richtig und Falsch gibt, sondern dass eher Graustufen herrschen. Das wäre sehr viel wert“, betont Dr. Cindy Körner, Patient:innenvertreterin, auf die Frage, warum sich medizinisches Personal auf Social Media engagieren sollte.

Auch wenn es Arbeit bedeutet, einen Social-Media-Kanal zu füllen, sei es erfüllend und den Aufwand wert, hat sie die Erfahrung gemacht. Nachdem Dr. Körner nach ihrer eigenen Brustkrebsdiagnose in sozialen Medien auf Patientinnen gestoßen ist, die wissenschaftlich fundiert über die Erkrankung aufklären und Input geben, hat sie sich selbst motiviert gefühlt, einen Teil zur Aufklärungsarbeit beizutragen.

Aus ihrer Sicht ist es nicht wichtig, perfekte Postings zu kreieren. Für sie spricht einiges dafür, mit dem eigenen Kanal zu helfen, die Gesundheits- und Wissenschaftskompetenz sowie das Datenverständnis der Allgemeinheit aufzubessern. Schauen Sie ins Videointerview, um mehr zu erfahren.