Nebenwirkungsmanagement bei Immuntherapien

Nebenwirkungen von Immuntherapien früh erkennen und managen

36. Deutscher Hautkrebskongress
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|Lesezeit: 6 Min
Nach einer Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren bilden sich die immunvermittelten Beschwerden häufig zurück. Manche Nebenwirkungen persistieren jedoch. Dazu zählen vor allem Endokrinopathien.

Checkpoint-Inhibitoren wie Ipilimumab und Nivolumab haben die Prognose des Melanoms deutlich verbessert. Neue Ansätze wie TIL- und TCR-T-Zell-Therapie sind zudem in der Pipeline. Alle diese Ansätze gehen jedoch mit immunvermittelten Nebenwirkungen einher und erfordern daher ein adäquates Monitoring.

Immunvermittelte Nebenwirkungen können praktisch jedes Organsystem betreffen. Ob und welche Beschwerden Patient:innen unter einer Immuntherapie entwickeln, lässt sich bislang nicht vorhersagen, da Biomarker fehlen. Indirekte Vergleiche zwischen Studien geben jedoch eine Orientierung, wie häufig und wie schwer unerwünschte Wirkungen unter den einzelnen Therapien auftreten, erklärte Dr. Marlene Garzarolli vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden.

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