Prostatakarzinom

Prostatakrebs-Screening an PSA-Wert ausrichten

Erschienen am: 
|
Aktualisiert am:
|Lesezeit: 1 Min
Auf den PSA-Wert ist mehr Verlass als auf die Tastuntersuchung.

Durch den PSA-Wert lässt sich die Früherkennung von Prostatakarzinomen deutlich verbessern, wie die Daten der PROBASE-Studie zeigen.

Dank der laufenden Studie PROBASE könnte sich die Prostatakrebs-Früherkennung verbessern.1 Darin schlossen Forschende um PD Dr. ­Christian Arsov, Städtische Kliniken Mönchengladbach, 46.642 Männer im Alter von 45 Jahren ein. Bei der Hälfte bestimmten sie anfangs den PSA-Wert. Die Einteilung erfolgte in drei Risikogruppen.

In Arm A wurde den 186 Teilnehmern mit hohem Risiko (≥3 ng/ml) eine Prostatabiopsie empfohlen. Dafür entschieden sich 120, wodurch 48 Prostatakarzinome, darunter vier aggressivere Tumoren, entdeckt wurden. In Arm B ohne Basis-PSA-Bestimmung erkannten die Ärzt:innen mittels rektaler Tastuntersuchung nur zwei Tumoren. PROBASE läuft bis 2035. Dann wird geprüft, ob sich das Stratifizierungsschema eignet, um eine Balance zwischen Diagnostik und Überdia­gnostik zu schaffen.

1. Arsov C et al. Int J Cancer 2022; 150: 1861-1869; DOI: 10.1002/ijc.33940

Quelle: Pressemitteilung – DKFZ

Bei Google bevorzugen

Sie möchten bei der Suche nach aktuellen Entwicklungen häufiger unsere Beiträge sehen? Dann fügen Sie uns jetzt zu Ihren bevorzugten Quellen hinzu.

Als bevorzugte Quelle auswählen
Wie funktioniert das? Häufige Fragen: Hier erfahren Sie mehr

Das könnte Sie auch interessieren