Rubella

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Röteln werden durch das Rötelnvirus aus der Familie der Togaviren hervorgerufen.  In nicht geimpften Populationen erfolgen 80 bis 90 % der Infektionen im Kindesalter – der Häufigkeitsgipfel liegt im Schulalter. Seit Einführung der Schutzimpfung ist es zu einem deutlichen Rückgang der Erkrankungen gekommen.    Röteln sind moderat infektiös – die Kontagiosität liegt unter 50 %. Die Übertragung erfolgt als Tröpcheninfektion oder diaplazentar. Röteln sind eine Woche vor und eine Woche nach Auftreten des Exanthems ansteckend. Die Inkubationszeit liegt bei 14 bis 21 Tagen. Gefürchtet sind Röteln vor allem wegen der Rötelnembryopathie (congenital rubella syndrom – CRS). Hier ist das Risiko in den ersten 12 Schwangerschaftswochen (SSW) bei Erkrankung der Mutter am größten (bis zu 90 %) – nach der 20. Schwangerschaftswoche treten in der Regel keinen Schäden beim Kind mehr auf.